Eine bewegte Geschichte: 1888 - 1945
1888
Im September wird Parkbrauerei als Aktiengesellschaft unter der Firmenbezeichnung "Parkbrauerei Zweibrücken", vormals "Schmidt-Jacoby" mit einem Stammkapital von 725.000 Mark gegründet. Im Dezember findet ein Zusammenschluss mit der Pirmasenser Brauerei "Zum Park" von Jacob Seitz, zur Aktiengesellschaft "Parkbrauereien Zweibrücken-Pirmasens", vormals Schmidt-Jacoby und Seitz mit einem Stammkapital von 1.200.000 DM und 73 Mitarbeitern statt.
1897
Fusion mit der Zweibrücker Aktienbrauerei Tivoli. Der Ausstoß beläuft sich auf 107.000 hl pro Jahr.
1912
Jacob Seitz geht in den Ruhestand und wird Mitglied im Aufsichtsrat. Der Vorstand wird von Wilhelm Lesoine und Heinrich Seitz übernommen. Fusion mit der "Pirmasenser Bürgerbräu AG", vormals Semmler. Der Ausstoß summiert sich bis dahin auf 50.000 hl pro Jahr. Die Neufirmierung wird als „Park- und Bürgerbräu AG“ eingetragen.
1913
Die "Park- und Bürgerbräu AG" ist mit einem Ausstoß von 200.000 hl pro Jahr die größte Brauerei der Pfalz.
1914 – 1920
Der Ausstoß steigert sich von 87.000 auf 155.000 hl pro Jahr. Infolge der Weltwirtschaftskrise 1932 reduziert sich der Ausstoß auf 92.000 hl pro Jahr.
1938
50-jähriges Jubiläum als Aktiengesellschaft und Namensänderung in "Parkbrauerei AG Pirmasens-Zweibrücken" mit neuer Schutzmarke - das P-Männchen. Es wird der bisher höchste Ausstoß von 238.000 hl pro Jahr verzeichnet.
1945
Im Betrieb Pirmasens sind bis zu 75 % der Anlagen zerstört und auch in Zweibrücken gibt es schwere Beschädigungen. Mit Kraft und Mut wird der Brauereibetrieb wieder aufgenommen.
1947
Erneuter Verlust des Saarlandes als Absatzgebiet durch Einfuhrverbot für Waren aus Deutschland.
1948
DM - Eröffnungsbilanz mit einem Stammkapital von 2.000.000 DM. Die Aktien wurden neu gedruckt und ausgegeben.
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